Flussbänder, die verbinden: die Schauanlagen
Nicht nur die über die Gartenschauzeit hinaus verbleibenden Daueranlagen sind bedeutsame Elemente. Auch, was sich nur während der Gartenschauzeit auf dem Gelände abspielt und nur zum Zwecke der einjährigen Beschau aufgebaut wird, spielt eine zentrale Rolle im Bewusstsein der Besucher. Diese Elemente werden als Schaukonzept bezeichnet.
Das Schaukonzept des Grünprojektes Horb 2011 wurde vom Schweizer Landschaftsarchitektur-Büro Hager AG konzipiert. Guido Hager, der bereits als Kind im Garten der Großmutter Gefallen am Gärtnern fand, eröffnete im Jahre 1984 sein Büro in Zürich. Besonders gern widmet er sich Arbeiten im öffentlichen Raum, der Gestaltung von Verkehrswegen und Plätzen. Bei seiner Bewerbung für die Erstellung des Schaukonzeptes des Grünprojektes in Horb fand er vor allem eine Frage spannend: Was kann eine Sommersaison lang als eindrückliches Bild im Kopf des Besuchers bleiben?
In Horb setzte sich das Team um Hager zunächst intensiv mit dem Ort auseinander: Wie ein Ort entstanden ist, wie er funktioniert, was er für eine Bedeutung für die Menschen hat und seine oft verborgenen Qualitäten und Eigenheiten seien wichtige Fragen im Vorfeld, um ein Konzept ausarbeiten zu können. Faszinierend fanden die Architekten die Geschichte der Stadt: Wie Horb als Flößerzentrum einen besonderen Bezug zum Fluss entwickelte, wie die Tuchherstellung im Mittelalter internationale Bedeutung bekam und wie Horb zum Eisenbahnknotenpunkt wurde. „Meist entwickelt sich daraus eine Entwurfsidee, wie es in Horb beispielsweise die Bänder am Fluss entlang wurden, woraus sich dann auch das Motto „Horb verbindet“ ergab“, erklärt Guido Hager seine Ideenfindung.
Das Konzept der Hager AG sieht drei Themenbereiche vor: die Bürgermeile, das Kulturband und das Auenband. Jeder Bereich erhält einen eigenen Schwerpunkt und eine eigene Funktion. Entsprechend dem Motto „Horb verbindet“ stellt jeder Bereich eine Verbindung her: Die Bürgermeile verbindet das Schaugelände mit der Innenstadt und ermöglicht den Besuch der malerischen Horber Altstadt. Das Kulturband verbindet die beiden Eingangsbereiche am Festplatz und an den Flößerwasen. Ans Kulturband werden die meisten Ausstellungsbeiträge und Veranstaltungsorte angeschlossen. Das Auenband auf der südlichen Neckarseite wird mit dem Thema Verbindung künstlerisch und spielerisch umgehen.
Besonderheiten des Schaukonzeptes seien unter anderem die einheitliche Gestaltungssprache, die sich durch alle Bänder zieht und die Verwendung der Farbe Rot, die dem Horber Stadtwappen entnommen ist. „Eine charakteristische Besonderheit des Schaukonzeptes ist die Verwandlung alltäglicher Orte in fantasievolle Räume, die neue Perspektiven eröffnen. Zum Beispiel wird im Fischergarten der Neckar aus der Flussperspektive erlebbar sein, eine Brückenunterführung wird zum Nebelwald oder ein Mauerweg wird zum Duftgarten“, führt Guido Hager weiter aus.
Ein Konzept, das sich sehen lassen will – und von Mai bis September 2011 in Horb für 120 Tage die Landschaft um den Neckar mitgestaltet.
Das Schaukonzept des Grünprojektes Horb 2011 wurde vom Schweizer Landschaftsarchitektur-Büro Hager AG konzipiert. Guido Hager, der bereits als Kind im Garten der Großmutter Gefallen am Gärtnern fand, eröffnete im Jahre 1984 sein Büro in Zürich. Besonders gern widmet er sich Arbeiten im öffentlichen Raum, der Gestaltung von Verkehrswegen und Plätzen. Bei seiner Bewerbung für die Erstellung des Schaukonzeptes des Grünprojektes in Horb fand er vor allem eine Frage spannend: Was kann eine Sommersaison lang als eindrückliches Bild im Kopf des Besuchers bleiben?
In Horb setzte sich das Team um Hager zunächst intensiv mit dem Ort auseinander: Wie ein Ort entstanden ist, wie er funktioniert, was er für eine Bedeutung für die Menschen hat und seine oft verborgenen Qualitäten und Eigenheiten seien wichtige Fragen im Vorfeld, um ein Konzept ausarbeiten zu können. Faszinierend fanden die Architekten die Geschichte der Stadt: Wie Horb als Flößerzentrum einen besonderen Bezug zum Fluss entwickelte, wie die Tuchherstellung im Mittelalter internationale Bedeutung bekam und wie Horb zum Eisenbahnknotenpunkt wurde. „Meist entwickelt sich daraus eine Entwurfsidee, wie es in Horb beispielsweise die Bänder am Fluss entlang wurden, woraus sich dann auch das Motto „Horb verbindet“ ergab“, erklärt Guido Hager seine Ideenfindung.
Das Konzept der Hager AG sieht drei Themenbereiche vor: die Bürgermeile, das Kulturband und das Auenband. Jeder Bereich erhält einen eigenen Schwerpunkt und eine eigene Funktion. Entsprechend dem Motto „Horb verbindet“ stellt jeder Bereich eine Verbindung her: Die Bürgermeile verbindet das Schaugelände mit der Innenstadt und ermöglicht den Besuch der malerischen Horber Altstadt. Das Kulturband verbindet die beiden Eingangsbereiche am Festplatz und an den Flößerwasen. Ans Kulturband werden die meisten Ausstellungsbeiträge und Veranstaltungsorte angeschlossen. Das Auenband auf der südlichen Neckarseite wird mit dem Thema Verbindung künstlerisch und spielerisch umgehen.
Besonderheiten des Schaukonzeptes seien unter anderem die einheitliche Gestaltungssprache, die sich durch alle Bänder zieht und die Verwendung der Farbe Rot, die dem Horber Stadtwappen entnommen ist. „Eine charakteristische Besonderheit des Schaukonzeptes ist die Verwandlung alltäglicher Orte in fantasievolle Räume, die neue Perspektiven eröffnen. Zum Beispiel wird im Fischergarten der Neckar aus der Flussperspektive erlebbar sein, eine Brückenunterführung wird zum Nebelwald oder ein Mauerweg wird zum Duftgarten“, führt Guido Hager weiter aus.
Ein Konzept, das sich sehen lassen will – und von Mai bis September 2011 in Horb für 120 Tage die Landschaft um den Neckar mitgestaltet.